Systemische Transformationen sind keine politischen Schlagworte, sondern tiefgreifende Veränderungen in den Strukturen, die unser Zusammenleben prägen. Viele Lösungen liegen jenseits der üblichen „links–rechts“-Debatte – sie entstehen durch die bewusste Analyse und Neugestaltung von Systemen.
Ein Beispiel:
In amerikanischen Filmen sieht man oft Gefangene, die gegeneinander kämpfen. Doch das eigentliche Problem ist nicht der Mitgefangene, sondern ein System, das Rehabilitation verhindert und Konflikte erzeugt, wo Kooperation möglich wäre. Genau hier setzen systemische Transformationen an: Sie lösen Probleme nicht durch Schuldzuweisungen, sondern durch die Veränderung der Rahmenbedingungen.
Vorteile für das Gemeinwohl
- Entradikalisierung
Wer stundenlang in Warteschleifen hängt, von Formularen blockiert oder von automatisierten Systemen abgefertigt wird, kennt das Gefühl der Ohnmacht. Solche Strukturen erzeugen Frust und Aggression. systr.org nimmt diese Missstände ins Visier, um sie zu verbessern. - Soziale Entspannung
Wenn Grundbedürfnisse gesichert sind, sinkt die Aggression im Alltag. Konflikte werden weniger persönlich und mehr lösungsorientiert. - Kulturelle Offenheit
Xenophobie wächst dort, wo Menschen überfordert sind – etwa in Vierteln, in denen Armut und Konkurrenz um knappe Ressourcen zusammentreffen. Systemische Veränderungen können hier für Entlastung und mehr Miteinander sorgen.
Unsere Projekte
Um diese Ziele praktisch zu erproben, entwickeln wir Pilotprojekte. Eines davon ist das Modell des Bedingungslosen Grundeinkommen-Guthaben (BGUthaben), das wir unter https://bge.systr.org vorstellen.